Die ersten dokumentierten Hinweise auf Liimlas stammen
aus den Aufzeichnungen von Caella Sanguise.
Tief in den uralten Wäldern sammelte sie Sporenrückstände,
einen rauchigen Nebel, der zurückblieb,
nachdem ein pilzartiges Wesen im Erdboden verschwunden war.
Auf ihrem Homeplot vermischte sie die Sporen mit fermentierter Biomasse
und brachte das Gemisch auf eine Aussaat von Bohnen aus.
Was daraufhin wuchs, war nicht nur eine Bohnenranke.
Zwischen den jungen Trieben regte sich etwas.
Zwei große, dunkle Augen funkelten durch das Blattwerk.
Scheu, aber voller Neugier.
Als hätte der Garten begonnen, zurückzublicken.
Die frühen Aufzeichnungen führen die Art unter der vorläufigen
Bezeichnung Plotling, benannt nach dem Ort
ihres ersten dokumentierten Auftretens.
Der heute gebräuchliche Name Liimla
geht auf eine spätere Beobachtung
Caella Sanguises zurück:
„Lediglich ihre großen Kulleraugen schimmern im dichten Laub
und verraten ihre Existenz. Ihre Augen sind wie Licht im Laub.“
Der Name Liimla leitet sich von dieser Beschreibung ab
und wird allgemein als Kurzform von Licht im Laub verstanden.
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